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Das Charakteristika der Schleiereule ist ihr herzförmiges, helles Schleiergesicht ohne Federohren, deshalb nicht verwechselbar mit anderen Eulen. Einzigartig an ihrem Federkleid sind die feinen dunklen Tupfer an der Unterseite. Die Flügel und Oberseite sind goldbraun - dunkelbraun grob gestreift. Die Augen sind schwarz und der Schnabel hellbeige.
Sie kommt im offenen Kulturland vor, ernährt sich von Mäusen aller Art und scheut deshalb lange, verschneite Winter, weil es ihr die Nahrungsgrundlage entzieht. So ist sie im warmen Mitteleuropa unterhalb von 800 Höhenmetern anzutreffen.
Die Schleiereule brütet bis zu 18 Eiern in dunklen, grosszügigen Gebäudewinkeln, wie z.B. in Kirchtürmen, Scheunen oder Dachböden, aus. In mäusereichen Jahren kann sie sogar zweimal Junge hochziehen. Schade, dass hierzulande viele Gebäude zu gepflegt sind und damit der Schleiereule wenig Schlupfwinkel zum Brüten bieten; deshalb wird ihre Art vom Aussterben bedroht.
Wissenwertes: Im Gegensatz zum typischen Totenvogel, dem Steinkauz, wird die Schleiereule auch als "Feuer- und Flammeneule" bezeichnet. |
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