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"König der Nacht", so wird er genannt, weil er die grösste Eule der Nacht ist. Der Uhu ist ein sehr anpassungsfähiger Vogel. Er kann im Flachland wie auch im Gebirge leben. Der Uhu ernährt sich vor allem von Nagetieren wie Ratten, Mäusen und Kaninchen. Abhängig von seinem Lebensraum schlägt er auch Hasen, Fasane und Rebhühner, sogar Igel oder Krähen. Zu kleinen Teilen ernährt er sich auch von Krähenvögeln, Greifvögeln und Eulen. Der Uhu ist ein Suchflug und Ansitzjäger und jagt in der Nacht oder in der Dämmerung.
Der Kopf des Uhus ist gross und hat auffallend lange Federohren. Ebenfalls hat er den für Eulen typischen Gesichtsschleier, allerdings nicht so ausgeprägt wie z.b. die Schleiereule. Das Körpergefieder ist bei unserem einheimischen Uhu hellbraun mit dunkler längs - und Querstreifung. Der Rücken ist dunkler als der Bauch, auch die Flügelunterseiten sind heller befiedert.
Uhus brüten oft am selben Ort und wollen dabei nicht gestört werden. Sie haben meist nur 2 oder 3 Jungvögel und nisten auch nicht alle Jahre. Den Uhuhorst befindet sich zumeist in felsigen Gebieten oder in Steinbrüchen. Im Flachland brütet er auch oft in alten Greifvogelhorsten. Der Uhu wird deshalb darin überwacht, weil seine Arterhaltung sonst gefärdet wäre. Der Mensch ist des Uhus grösster Feind, etwa durch Stromleitungen oder Zusammenstösse mit Autos oder Eisenbahnen.
Gelege: 2 - 4 Eier Brutdauer: 31 - 36 Tage Flugfähig: nach etwa 8 Wochen
In Deutschland gibt es etwa 800, in Österreich etwa 300 und in der Schweiz etwa 120 Brutpaare. |
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Bild Uhu
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