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Der Habichtskauz ist der grösste Kauz Mitteleuropas. Er ist ein Waldbewohner und lebt in lichten Nadelwäldern am Rand etwa von Mooren und Kahlschlägen. Der Habichtskauz ist ein Nachtvogel. Daher wird er auch kaum gesehen.
Der Habichtskauz brütet etwa in abgebrochenen Bäumen oder in verlassenen Greifvogelhorsten, bevorzugt die des Habichts. Häufig nistet er auch in Nistkästen. Er legt 1 - 6 Eier, abhänig vom aktuellen Nahrungsbestand. Die Brutdauer beträgt 31 - 34 Tage. Das Männchen ist der Nahrungsbeschaffer. Erst am Ende der Nestlingszeit, nach gut einem Monat, geht auch das Weibchen wieder zur Jagd. Selbständig sind die Jungvögel erst nach etwa 3 Monaten.
Merkmale des Habichtskauzes: Mattweiss, grau und schwarz, Gesichtsschleier ohne Streifen, die Augen sind schwarzbraun. Im Flug hat er etwas habichtartiges und der Schwanz hängt herab.
Der Habichtskauz ernährt sich hauptsächlich von Kleinnagern, weniger auch von Insekten, Vögeln oder Amphibien.
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